Archiv für September, 2009

Barrierefreiheit beim Wettbewerb “Bester Geschäftsbericht”

bestenGeschäftsberichteIm Rahmen des Rankings „Bester Geschäftsbericht“ des manager magazins wurden die Geschäftsberichte 2007 erstmals in Bezug auf „Barrierefreiheit“ bewertet. Zunächst wurde dabei lediglich das PDF des Berichts überprüft. Für das Ranking in diesem Jahr konnten die Unternehmen zwischen PDF und dem Online-Geschäftsbericht als Bewertungsgrundlage wählen. Welche Anforderungen Prof. Dr. Dr. h. c. Jörg Baetge und sein Team dabei genau haben, kann im Detail auf der Kriterien-Seite zum Wettbewerb nachgelesen werden.

Ein PDF-Dokument barrierefrei aufzubereiten, ist aufwändig. Das gilt insbesondere, wenn es sich um ein so umfangreiches Dokument wie den Geschäftsbericht handelt. Ein HTML-Bericht bietet gegenüber dem PDF von Natur aus eine bessere Basis aufgrund seiner maschinenlesbaren HTML-Struktur. Darüber hinaus existieren weitere Vorteile wie beispielsweise eine bildschirmgerechte Strukturierung und Farbgestaltung, unterschiedliche Navigationsmöglichkeiten und -hilfen, direkte Kontakt- und Bestellmöglichkeiten sowie Servicefunktionen wie Excel-Downloads oder das Herunterladen individuell zusammengestellter Dokumente. Wenn sich also die Frage stellt, eher das PDF oder den Online-Bericht barrierefrei zu gestalten, ist es klüger, sich für eine vollwertige Lösung zu entscheiden, als sich mit zwei minderwertigen zufrieden zu geben.

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Hat Corporate Identity eine Zukunft?

Einen aktuellen Einblick in die deutsche Agenturszene gibt eine Studie, die vom Corporate Design Institut in Mainz herausgegeben wurde (www.ci-in.de/studien.html). Die Studie beleuchtet die derzeitige Branchensituation auf Grundlage der Befragung von leitenden Mitarbeitern und Geschäftsführern von Kommunikations-, Marken- und Designagenturen. Die wirtschaftliche Entwicklung im Krisenjahr 2009 steht dabei im Mittelpunkt. Eine bedeutende Frage betrifft den Stellenwert des Themas Corporate Identity (CI) in den Agenturen und in den Unternehmen.

CI wird selbst von den Agenturen noch zu oft auf das reine Design reduziert und somit mit dem Bereich Corporate Design verwechselt - die inhaltliche und marken-strategische Beratung wird in diesem Zusammenhang stiefmütterlich behandelt.

Doch der Bedarf nach strategischer Markenkommunikation ist groß. Die Unternehmen wissen es nur noch nicht, da zu viele Agenturen auf diesen Zug aufspringen und den Kunden etwas verkaufen, das den Namen Corporate Identity nicht verdient. Unternehmen sollten sich vor der Auftragsvergabe die Agenturen genau anschauen. Nicht selten bietet eine Agentur, die sich mit Investor Relations, PR, Corporate Publishing und strategischer Unternehmenskommunikation auskennt, die besseren Voraussetzungen für eine zielgerichtete und erfolgreiche Zusammenarbeit.

thorsten.greinus@kirchhoff.de