Autorenarchiv für Janina Wismar

Belastbares Netzwerk?

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Persönliche Kontakte, Vertrauen ins Management und eine transparente Kommunikationspolitik sind die Pfeiler eines belastbaren Journalistennetzwerkes, das auch in Krisenzeiten „trägt“

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Journalisten sind als Multiplikatoren eine der wichtigsten Zielgruppen für die Unternehmenskommunikation. Daran erinnern sich Unternehmen gern, wenn es Gutes zu berichten gibt: Fleißig werden Presse mitteilungen veröffentlicht und Gespräche geführt. Tauchen aber Probleme auf und drohen Negativschlagzeilen, versteckt man sich. Keiner darf sich wundern, dass diese Art der Kommunikationspolitik unter Journalisten weder für Verständnis noch für Vertrauen sorgt. Dies gilt im Übrigen genauso für die Beziehungen zu allen anderen Anspruchsgruppen.

Unverstanden
Man will uns gar nicht verstehen! Warum würdigen Journalisten die gute Entwicklung unseres Unternehmens nicht? Mögliche Antworten auf diese Fragen: Sie haben die Botschaften des Unternehmens nicht verstanden oder sie glauben euch nicht!Es gehört zum Job von Journalisten, Unternehmensmeldungen kritisch zu hinter fragen – schließlich wollen wir alle unabhängig und glaubwürdig informiert werden. Und die Medienszene ist klein und gut verdrahtet. Eine unsachliche, manipulative oder inkonsistente Kommunikation hat langfristige Folgen für die Beziehung zwischen Journalist und Unternehmen. Unternehmensnachrichten müssen stets neu und relevant, Botschaften stringent und langfristig nachvollziehbar sein, um für Glaubwürdigkeit zu sorgen. Hinzu kommt die Sprache einer Mitteilung: Die Wortwahl sollte angemessen sein, Eigenlob, Superlative und Übertreibungen möglichst vermieden werden. Weiterlesen von ‘Belastbares Netzwerk?’

Wenn der Stakeholder zum Unternehmenssprecher wird

Die Enwicklung der digitalen Medien stellt die klassischen Medien vor große Herausforderungen und hält sowohl Möglichkeiten als auch Aufgaben für die Unternehmenskommunikation bereit. Ein Interview mit Dominik Ruisinger, Journalist und PR Berater, über Nutzen und Zukunft von Social Media.

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Herr Rusinger, was schätzen Sie im Alltag besonders an der digitalen Kommunikation?
Die digitale Kommunikation erleichtert mir vieles: Die gezielte Suche nach News, die schnelle Kontaktaufnahme mit Partnern, die parallele Information von Freunden und Interessenten. Man wirft eine Frage in seine sozialen Netzwerke und wird bald mit spannenden Antworten beworfen. Die ständige Erreichbarkeit, die wachsende Informationsflut und die hohe Online-Abhängigkeit machen aber auch deutlich, dass jeder Online-Aktive neben seiner realen Existenz noch eine zweite virtuelle Existenz dazu gewonnen hat. Und die gilt es zu bedienen.

Einige Unternehmen haben bereits eigene Facebook-Profile oder kommunizieren Produktneuerungen über Twitter. Ist das seriöse Kommunikation?
Gerade für Unternehmen, die jüngere Zielgruppen ansprechen, ist eine Präsenz in den Social Media Kanälen heute schon Pflicht. Morgen werden es weitere Unternehmen sein, da sie genau dort ihre Zielgruppen finden. Um erfolgreich zu sein, müssen sie diese Netzwerke aber auch richtig nutzen: Und zwar als Kanäle für eine kontinuierliche und ehrliche Kommunikation und nicht als reines Vertriebsmedium.

Hat der Nutzer denn Lust auf Unternehmensnews in sozialen Netzwerken? Da sucht er doch vor allem den Zeitvertreib und den Austausch mit Freunden, oder?
Dies gilt vielleicht heute noch für Deutschland. Nur wird diese private Orientierung bald der Vergangenheit angehören. Wenn ich aktuelle US-Studien analysiere, so investieren Unternehmen – was Social Media betrifft - teils schon jetzt stärker in die B2B-Ansprache als in den B2C-Bereich. Wir Deutsche hängen noch etwas zurück. Das heißt: Die sozialen Netzwerke werden bald fester Bestandteil fast jeder ganzheitlichen Unternehmenskommunikation sein.

Wenn Sie sagen, Deutschland hängt zurück, wo genau werden wir uns denn hinentwickeln? Weiterlesen von ‘Wenn der Stakeholder zum Unternehmenssprecher wird’

„Renaissance der Wohnimmobilie als Kapitalanlage“

Interview mit Sven Odia, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers Capital AG

Sven Odia
Sven Odia, Vorstandsvorsitzenderder
Engel & Völkers Capital AG

Herr Odia, Sie haben in diesem Sommer mit dem Vertrieb Ihres ersten Wohnimmobilienfonds begonnen. Wie war die Resonanz?

Odia: Wir sind sehr zufrieden: Nach nur drei Wochen waren bereits rund 50 Prozent des Eigenkapitals von insgesamt rund 20 Mio. Euro bei Anlegern eingeworben. Das Besondere an unserem Fonds ist, dass er hauptsächlich in den Wohnbereich investiert. Für das Mehrfamilienhausportfolio des „Deutscher Wohnfonds 01: Metropolregionen“ haben wir besonderen Wert auf eine unabhängige Selektion der Objekte gelegt. Sie werden ausschließlich unter den Gesichtspunkten Standort, Mietrendite und Gebäudesubstanz ausgewählt. Die Objekte werden nur in den drei westdeutschen Metropolregionen Hamburg, der Rheinschiene und der Region Rhein/Main – aussichtsreiche Märkte mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil – erworben.

Was zeichnet die Engel & Völkers Capital AG aus?

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Finanzkommunikation lohnt sich auch für den Mittelstand

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Was kleinere Unternehmen von börsennotierten Gesellschaften lernen können.

Finanzkommunikation ist nur relevant für börsennotierte Gesellschaften! Diese Auffassung ist unter mittelständischen Unternehmen noch immer weit verbreitet. Gleichzeitig aber sorgt die Finanzmarktkrise dafür, dass es für Unternehmen immer teurer und schwieriger wird, Kredite zu bekommen. Ein Zusammenhang zwischen mangelnder Kommunikation und gekürzten Kreditlinien oder verschlechterten Vertragsbedingungen bleibt oft unerkannt. Vielmehr scheint der Mittelstand emotionale Vorbehalte gegenüber der Finanzkommunikation zu haben – vielleicht aus einem Unabhängigkeitsanspruch heraus, vielleicht auch aus Unwissenheit.

Finanzierungschancen aktiv beeinflussen

Doch gute Finanzkommunikation – eine transparente und schlüssige Kommunikation gegenüber Kapitalgebern – ermöglicht Unternehmen nicht nur, die Bedingungen ihrer Finanzierung aktiv zu beeinflussen, sondern auch langfristige Vorteile gegenüber anderen Unternehmen zu sichern. Dies belegt eine repräsentative Studie für den Mittelstand in Deutschland, die durch die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG zusammen mit den Partnern BDI, Commerzbank, Financial Times Deutschland, dem Wirtschaftsmagazin impulse und mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums in Auftrag gegeben wurde. Sie zeigt, dass die mittelständischen Unternehmen, die Verfechter einer guten Finanzkommunikation sind, sich in ihrer betriebswirtschaftlichen Performance positiv von den Skeptikern abheben. Während Verfechter ihre geschäftliche Lage zumeist besser beurteilen, befinden sich unter den Skeptikern der Finanzkommunikation fast drei Mal mehr Unternehmen in der Krise.

Selbst- und Fremdbild abgleichen

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Fünf Fragen an: Petra Nix - “Kommunikation muss ehrlich sein”

Die deutschen Großkonzerne weigern sich fast ausnahmslos, konkrete Geschäftsprognosen für 2009 anzugeben. Die meisten verweisen auf das “anhaltend unsichere wirtschaftliche Umfeld” und auf “erhebliche Risiken”.

Das Handelsblatt stellte dazu fünf Fragen an Petra Nix, stv. Vorstandsvorsitzende Kirchhoff Consult AG.

Medium: Handelsblatt.com

Petra Nix

Viele Firmen sprechen von der „Nebelwand“ und „fahren auf Sicht“. Ärgern Sie solche schwammigen Aussagen?
Ehe die Vorhersagen unseriös sind, weil die Firmen sie nicht einhalten, halten sie sich zurück. Denn jede Prognose weckt enorme Erwartungen. Wichtiger als Zahlen zu benennen ist jetzt, die Einflussfaktoren auf den Tisch zu legen, also zu sagen, welche Szenarien der Prognose zugrunde liegen.

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Neue Perspektiven für Biokraftstoffe

Interview mit Dagmar Heiden-Gasteiner, CFO und seit Anfang des Jahres Mitglied des Vorstandes der BDI – BioDiesel International AG

BDI – BioDiesel International ist Markt- und Technologieführer für den Bau von Biodiesel-Anlagen. Das Leistungsspektrum der BDI umfasst die Planung und Projektierung, die Errichtung und Inbetriebnahme sowie die After-Sales-Betreuung der Anlagen. Das Unternehmen aus Grambach in Österreich beschäftigt derzeit über 120 Mitarbeiter und ist im Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet.

dagmar-heiden_opt1Frau Heiden, was unterscheidet Ihr Unternehmen von anderen Unternehmen der Biodiesel-Branche?

Heiden-Gasteiner Die BDI – BioDiesel International ist nicht zu verwechseln mit den Biodiesel produzierenden Unternehmen – wir planen und bauen Anlagen zur Gewinnung von Biodiesel und sind in diesem Bereich weltweit führend.

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Profiteure des Solarbooms: Meier Solar Solutions

Exklusiv für unseren Blog: Ein Interview mit Hans-Gerd Stevens, Geschäftsführer der Meier Solar Solutions, Marktführer für Laminatoren zur Verkapselung von Solarmodulen

Die Meier Solar Solutions GmbH wurde 1999 gegründet und bietet ein umfassendes Portfolio an Lösungen zur Verkapselung von Solarmodulen innerhalb vollautomatisierter Fertigungsstraßen. Das Unternehmen mit Standorten in Bocholt und Roßla beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter und erwartet im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Weiterlesen von ‘Profiteure des Solarbooms: Meier Solar Solutions’