Über 65 % der Deutschen sind online. Allein im letzten Jahr stieg die Anzahl der Internetnutzer um 1,6 Millionen. Web-Communitys, Blogs, Wikis und Co. haben Hochkonjunktur. Beflügelt durch diese Entwicklung starten einige Unternehmen mit Corporate Blogging. Doch Zweifel bleiben: Die schonungslose Offenheit in der Blogosphäre und der Verlust der Wortführerschaft beunruhigen vor allem die Kommunikationsprofis.
Es gibt sicherlich gute Gründe, weshalb man Trends im Web 2.0 stets mit Vorsicht begegnen sollte, „Second Life“ zum Beispiel. Einst als Kommunikationsmedium der Zukunft gepriesen, hat die virtuelle Welt die Erwartungen vieler PR-Profis bislang nicht erfüllt. Blogs sind da anders. Wenn man so will, sind sie die „Hidden Champions“ der Medienevolution. Fast unbemerkt haben sich Weblogs etabliert. Die Suchmaschine „Technorati“ zählt mittlerweile weit über 100 Millionen Exemplare. Über 140.000 Privatpersonen sollen in Deutschland aktiv bloggen. Die großen Verlage haben das Potenzial längst erkannt: Allein FAZ, DIE ZEIT und das Handelsblatt betreiben zusammen mehr als fünfzig Weblogs. Weiterlesen von ‘Corporate Blogs: das Ende der One-Voice-Policy?’

Die U.S. Securities and Exchange Commission, kurz: SEC, hat am Mittwoch den Grundstein für eine Neuausrichtung in der Finanzberichterstattung gesetzt: XBRL (eXtensible Business Reporting Language) soll in den USA künftig Standard für Geschäfts- und Quartalsberichte werden.
XBRL ist ein neues und frei verfügbares elektronisches Format für das Financial Reporting. Finanzinformationen werden nach einem festen Schema in einer bestimmten Reihenfolge für die elektronische Übermittlung und Weiterverarbeitung gespeichert. Zu den Informationen zählen beispielsweise Umsatz, Ergebnis oder Firmenname. Das Format optimiert die Entwicklung, Verarbeitung und insbesondere den Austausch von formalen (nicht inhaltlichen) Finanzinformationen. In XBRL aufbereitete Daten lassen sich vielseitig nutzen. Beispielsweise für den gedruckten Geschäftsbericht, behördliche Formulare, Tabellen auf Webseiten oder für die Kommunikation mit Kreditgebern.
Weiterlesen von ‘XBRL in der Finanzberichterstattung – Die SEC macht den Weg frei’
Seit 2000 untersuchen wir jährlich die Entwicklungen am deutschen IPO-Markt. In diesem Jahr zeigt unsere Studie ein ambivalentes Bild: Zwar gab es mit SMA Solar und GK Software lediglich zwei Neuemissionen in den regulierten Märkten. Also einen deutlichen Rückgang - Schuld daran ist die Finanz- und Immobilienkrise. Gleichzeitig stieg aber die Zahl der Neuaufnahmen im Open Market im Vergleich zum Vorjahr um 15 Unternehmen auf 175.
Bereiten sich die Unternehmen auf eine künftige Platzierung vor?
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Unsere Untersuchung der Hauptversammlungsreden im DAX30 hat offensichtlich Kreise gezogen. Mehrere deutsche Tageszeitungen berichteten heute über die Ergebnisse. Die Financial Times Deutschland (FTD) titelte auf Seite 1 beispielsweise:

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier in unserem Blog.
Kirchhoff Consult untersuchte die Hauptversammlungsreden der 30 DAX-Vorstände: Im Durchschnitt ist die Rede eines Vorstandsvorsitzenden etwa 34.300 Zeichen lang, was ca. 17 DIN A4 Seiten entspricht. Die längste Rede hielt Georg Funke von der Hypo Real Estate. Am kürzesten fasste sich BASF-Chef Dr. Jürgen Hambrecht.
Die meisten Reden dauern eine Stunde und mehr. Die Texte lassen oft zu wünschen übrig, sind in der Regel zu sehr vergangenheitsorientiert und in einer schwer verständlichen Sprache verfasst. Im Mittelpunkt der Reden steht nach wie vor das abgelaufene Geschäftsjahr, obwohl die Börse Unternehmen anhand der geschätzten Ergebnisse des laufenden und des darauf folgenden Geschäftsjahres bewertet. Weiterlesen von ‘HV-Reden der DAX-Vorstände sind zu lang’
In einem spannenden Vortrag hat Gottried Heller – langjähriger Partner von André Kostolany – auf einer unserer Veranstaltung die Ursachen der Finanzkrise dieses Herbstes analysiert. Er setzte sich dabei kritisch mit der Niedrigzinspolitik Alan Greenspans auseinander und geißelte – nicht das erste Mal – das verantwortungslose Verhalten der Hedgefonds. Am Ende vermittelte Heller Zuversicht. Er sieht die Endphase der Baisse nahen und empfiehlt, durchaus die günstigen Einstiegschancen bei ausgewählten Aktien zu nutzen.
Im upDate-Interview: Dr. Wolfgang Alvano, Managing Director
Granville Baird ist ein führender Private Equity Investor mit Fokus auf wachstumsstarke mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Das Team in Hamburg berät bereits seit 1999 Fonds mit einem Volumen von rund 630 Millionen Euro. Unter den Investoren, die in die Fonds von Granville Baird investiert sind, befinden sich eine Vielzahl von Finanzinstituten, darunter eine Reihe namhafter Banken, Versicherungen und Pensionsfonds. Weiterlesen von ‘Granville Baird – In Partnerschaft mit dem Management’
upDate-Interview mit Helmut Rottenburger, Vorstand der M.Tech AG

Herr Rottenburger, die M.Tech AG blickt auf ein Rekord-Geschäftsjahr zurück. Wie geht es weiter?
Rottenburger: M.Tech setzt ihren Wachstumskurs fort und stärkt durch den Erwerb der DAMBACH-Werke ihre Marktposition nachhaltig. Der Umsatz verdoppelt sich durch diesen Schritt auf mehr als 160 Mio. Euro.
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Interview mit Falko Bozicevic, Chefredakteur des GoingPublic Magazins, zum IPO-Jahr 2008.
Wie schätzen Sie vor dem Hintergrund des aktuell schlechten Börsenumfeldes den IPO-Jahrgang 2008 ein?
Bozicevic: Das Jahr erinnert stark an 2001. Damals hatten viele Marktteilnehmer lange Zeit nicht der Realität ins Auge blicken können – oder wollen. Wir waren schon im Jahresausblick – erstellt im Dezember – klar konservativer als die von uns traditionell befragten Kapitalmarktexperten.
Weiterlesen von ‘“Wer kann, der wartet”’