Autorenarchiv für Mareike Gödemann

What you see is what you get?

Neben den klassischen Massenmedien wie Fernsehen, Radio und Tageszeitungen hat sich das Internet mittlerweile als fester Kommunikationskanal etabliert. Rund 67 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bezeichneten sich in einer Umfrage im Frühjahr dieses Jahres als mindestens „gelegentliche Onlinenutzer“. Ob zur Unterhaltung, zur Informationssuche oder für Denkanstöße – aus dem privaten sowie beruflichen Alltag ist das Internet für viele nicht mehr wegzudenken.

Optische TäuschungAußen hui

Im Umkehrschluss haben viele Unternehmen die wachsende Bedeutung dieses Kommunikationskanals erkannt und legen zunehmend Wert auf ihre zeitgemäße Darstellung im Web. Wird aus dieser Motivation heraus ein Relaunch der Unternehmenswebsite in Angriff genommen, ist dieser immer mit Aufwand und Kosten verbunden. Bei umfangreichen Inhalten und komplexen Themen skalieren sich diese Faktoren mitunter zu erheblichen Dimensionen. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn nach dem gemeinsamen Kraftakt zwar der erste Eindruck modern und ansprechend ist, Besucher die Website jedoch schon nach kurzer Zeit wieder verlassen und nicht mehr zurückkehren – oder noch schlimmer: gar nicht erst auf die neue Website gelangen.

Weiterlesen von ‘What you see is what you get?’

Barrierefreiheit beim Wettbewerb “Bester Geschäftsbericht”

bestenGeschäftsberichteIm Rahmen des Rankings „Bester Geschäftsbericht“ des manager magazins wurden die Geschäftsberichte 2007 erstmals in Bezug auf „Barrierefreiheit“ bewertet. Zunächst wurde dabei lediglich das PDF des Berichts überprüft. Für das Ranking in diesem Jahr konnten die Unternehmen zwischen PDF und dem Online-Geschäftsbericht als Bewertungsgrundlage wählen. Welche Anforderungen Prof. Dr. Dr. h. c. Jörg Baetge und sein Team dabei genau haben, kann im Detail auf der Kriterien-Seite zum Wettbewerb nachgelesen werden.

Ein PDF-Dokument barrierefrei aufzubereiten, ist aufwändig. Das gilt insbesondere, wenn es sich um ein so umfangreiches Dokument wie den Geschäftsbericht handelt. Ein HTML-Bericht bietet gegenüber dem PDF von Natur aus eine bessere Basis aufgrund seiner maschinenlesbaren HTML-Struktur. Darüber hinaus existieren weitere Vorteile wie beispielsweise eine bildschirmgerechte Strukturierung und Farbgestaltung, unterschiedliche Navigationsmöglichkeiten und -hilfen, direkte Kontakt- und Bestellmöglichkeiten sowie Servicefunktionen wie Excel-Downloads oder das Herunterladen individuell zusammengestellter Dokumente. Wenn sich also die Frage stellt, eher das PDF oder den Online-Bericht barrierefrei zu gestalten, ist es klüger, sich für eine vollwertige Lösung zu entscheiden, als sich mit zwei minderwertigen zufrieden zu geben.

Weiterlesen von ‘Barrierefreiheit beim Wettbewerb “Bester Geschäftsbericht”’

Freiheit, die wir meinen …

Vielleicht dachten Sie ja bislang, das Thema „Barrierefreiheit“ sei für Sie ziemlich irrelevant. Wir denken da anders …

Wo liegt der Ursprung der „Barrierefreiheit“?

Der Begriff „Barrierefreiheit“ entstand im Zusammenhang mit der Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden. Gefordert wurde, dass allen Menschen gleichermaßen, ob körperlich behindert oder nicht, ein Zugang zu allen Räumen ermöglicht wird. Jeder hat wohl eine Vorstellung davon im Kopf, mit welchen Maßnahmen diese Forderung erfüllt werden kann. Weitaus abstrakter ist da schon die Forderung nach uneingeschränkter Zugänglichkeit zu Informationen im Internet.

Dabei bietet heutzutage gerade das Internet mit seinem scheinbar grenzenlosen Informations- und Serviceangebot für viele Menschen eine große Chance, die Anforderungen des täglichen Lebens besser zu meistern. Um wie viel einfacher erscheint es doch, eine bereits digital vorliegende Website allgemein zugänglich zu gestalten, im Vergleich zum Umbau eines Gebäudes oder zur Veröffentlichung jeder gedruckten Information in Blindenschrift und als Tonträger?

Weiterlesen von ‘Freiheit, die wir meinen …’

Wer ist der Schönste im ganzen Netz?

Diese Frage ist auf den Homepages der Wirtschaftswoche und des Handelsblattes zu lesen. Auslöser war Kirchhoff Consult, die bereits zum zweiten Mal die Online-Geschäftsberichte der Unternehmen des DAX und des MDAX unter die Lupe nahmen. Die Unterschiede zwischen den beiden Segmenten sind erheblich. Am besten schnitt der Gasspezialist Linde ab.

Studie Online-GB 2009Sogar ein Trend ist sichtbar: In der ersten Reihe, bei den Dax-Konzernen, ist der Anteil mit einem professionellen Online-Geschäftsbericht deutlich größer als in der zweiten Reihe. Grund dafür ist, dass viele große Unternehmen die Gestaltung ihres Internet-Jahresabschlussberichts an Agenturen wie Kirchhoff Consult auslagern.

Mehr Informationen  zur  Studie
mareike.goedemann@kirchhoff.de

Sollen wir jetzt twittern?

Twitter: What are you doing?

„Heard live loud gun shots and it seems grenades were thrown from the terrace onto the petrol bunk!“ twitterte „Vinu“ während der Terroranschläge in Mumbai vor anderthalb Wochen. Zur gleichen Zeit sendeten ARD und CNN noch das ganz normale Tagesprogramm. Der Mikro-Blogging-Dienst „Twitter“ ist jetzt ein Nachrichtenmedium.

Unlängst haben auch Unternehmen und Agenturen die Vorteile von Twitter erkannt. Aber wie steht es um Finanzkommunikation?
Weiterlesen von ‘Sollen wir jetzt twittern?’

Und … Aktion!

trendbook_stern2.jpg
Seitdem die Mehrzahl der User mit DSL-Geschwindigkeit durchs World Wide Web surft, erlebt das Internet eine neue Lust an der Bewegung. Informationen werden zunehmend mit audiovisuellen Kommunikationsmitteln – kurz: AV-Medien – präsentiert. Im Vergleich zur klassischen Darstellungsform „Text und Foto“ können Videos und Audiodateien Botschaften authentischer und spannender transportieren – und sind durchaus auch seriös einsetzbar.

Weiterlesen von ‘Und … Aktion!’