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Investor-Relations-Arbeit der Spitzenklasse

Was ist überhaupt professionelle IR-Arbeit? Wie kann man Glaubwürdigkeit, Transparenz und Kontinuität transportieren? Unternehmen wie Fresenius Medical Care (DAX), Takkt (SDAX) und die Software AG (TecDAX) werden immer wieder für Beispiele guter IR-Arbeit ausgezeichnet. Stellt sich die Frage, was prämierte Unternehmen anders bzw. besser machen. Kommt zu den Pflichtpublikationen noch die Kür? Werden Kommunikationsformen jenseits von PDFs und Webcasts genutzt? Oder wird schlicht und einfach mehr Geld in die Hand genommen?

Die Pflicht ruft

Ein Blick auf die Webseite der IR-Abteilungen liefert erste Antworten. Erwartungsgemäß findet man hier mit dem Geschäftsbericht das Herzstück der IR-Arbeit. Bedient wird das Informationsbedürfnis des Users mit dem aktuellen Bericht, als PDF und Onlineversion. Aber auch für den Blick zurück ist gesorgt: Berichte, die zehn Jahre und mehr zurückreichen, gibt es auf den meisten Webseiten im Archiv. Dazu kommen die entsprechenden Quartalsberichte, Investorenpräsentationen oder ein aktuelles Factsheet. Standard ist mittlerweile der Service, Finanz- und Pressemeldungen per E-Mail-Abo zu verschicken. Aber nicht nur diese etablierten Publikationen geben dem User einen Einblick in das aktuelle Geschehen. Audiovisuelle Medien sind in letzter Zeit immer mehr im Kommen. So ist es heute keine Seltenheit mehr, dass man HV-Reden oder Conference Calls live im Internet verfolgen und sich diese später als Pod- bzw. Webcast anhören oder anschauen kann.

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