Autorenarchiv für Ute Neumann

Der älteste Hype der Welt - Networking History

Die zwölf Apostel, die Gilden oder „wahres“ Fandom – Netzwerke gibt es, seit unsere Vorfahren beschlossen haben sich zusammen zu tun, um ein Mammut zu erlegen.

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Es ist ja eine tolle Sache, das Networking. Aber neu ist es nicht. Klüngel, Seilschaft, Clique, Loge, Vetternwirtschaft – viele alte eingebürgerte Begriffe unserer Sprache erinnern daran, dass Networking nicht von facebook erfunden wurde. Und spätestens, wenn beim Terminus „Mammutaufgabe“ ein schlagkräftiges Team zusammen gestellt wird, um selbige gemeinsam zu bewältigen, wird ganz klar: Im Grunde ist Networking der älteste Hype der Welt.

Komm und folge mir nach
Auch wenn sich die Geburtsstunde des Networkings nicht exakt bestimmen lässt, ist das Jahr Null ein guter Ausgangspunkt, um eine Spur aufzunehmen … und zwar bei Jesus Christus und seinen Jüngern. Nicht von ungefähr ist Rede von Apostel. Das Wort stammt vom griechischen Wort apóstolos und bedeutet Gesandter und Bote. Mit der Einladung „Komm und folge mir nach!“ scharte Jesus seine Gefolgsleute um sich und sandte sie später in die Welt. Oder im Jargon des neuen Millenniums: Jesus lud zwölf User in seine Gruppe ein, damit seine Follower dann selber Content genieren und den überall posten. Hat schon damals ganz gut funktioniert! Weiterlesen von ‘Der älteste Hype der Welt - Networking History’

Let’s Netz

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Einer für alle, alle für einen oder doch jeder mit jedem? “Alles kann, nichts muss” lautete lange das Motto, wenn es um das Thema Netzwerke ging. Blickt man heute in die emsig networkende Kommunikationslandschaft scheint sich dieses Motto geändert zu haben: ” Man muss alles, was man kann - oder auch nicht kann!” Der Grat zwischen Verknüpfen und Verheddern ist schmaler denn je. Mit der vierten Ausgabe von “Three Minutes” unternehmen wir eine Expedition in das Netzwerkdickicht - und schwingen die Machete online wie offline.

Gewusst wo

Die Frage nach dem Sinn oder Unsinn von Awards hat eine nahezu philosophische Dimension. Doch hat man sich dazu entschlossen, sich dem Urteil einer Experten-Jury zu stellen und sein Berichtswerk einzureichen, stellt sich eine ganz nüchterne Frage: wo?

Wegweiser für AwardsWie die Jungfrau zum Wettbewerb

So manchem Greenhorn mag die Wettbewerbswelt anfangs undurchdringlich erscheinen: Man begegnet schnell den Wortkürzeln LACP, ARC und auch das manager magzin ist in aller Munde. Erste Recherchen auf den Award-eigenen Homepages ergeben schnell: Jeder ist wichtig. Was tun?

Wer sich bewerben will, der muss fragen, welchen Nutzen er sich von diesem Wettbewerb erwartet – denn Wettbewerb ist nicht gleich Wettbewerb. Möchten Sie den Titel nicht nur als einmalige Pressemeldung, sondern auch gut im Aktienkapitel einsetzen, um Aktionären und Kapitalmarkt eine engagierte und transparente Berichterstattung zu belegen? Oder geht es Ihnen um die Auszeichnung für einen überzeugenden und konsistenten gestalterischen Markenauftritt, der die Markenstärke des Unternehmens zusätzlich unterstreicht?

Wichtig ist auch die Entscheidung für den Bekanntheitsgrad: Lieber „Everybody’s Darling“ oder „For Specialists Only“? Mit wem will ich mich messen (lassen)? Steige ich mit internationalen Berichten in den Ring oder stecke ich meinen Wettbewerbsbereich an den Landesgrenzen ab? Und last, but not least: Was kostet mich der Spaß? Bei mehreren Einreichungen ist es nicht zu guter Letzt eine Frage des Budgets. Weiterlesen von ‘Gewusst wo’

„Welcher Preis ist richtig heiß?“

preis_ist_heiss_grafikInterview mit Kaevan Gazdar, Reporting-Experte und Jury- Mitglied des Wettbewerbs „Annual Report on Annual Reports“

Herr Gazdar, warum sollte ich meine Publikation bei einem Wettbewerb einreichen?

Es gibt mehrere Gründe:
• die Qualität des eigenen Berichts im Vergleich zu anderen testen
• Anregungen zur Verbesserung des Berichts einholen

Was kann ein Wettbewerb leisten?

Letztlich besteht bei Geschäftsberichtsmachern immer die Gefahr der Nabelschau. Die Ergebnisse eines Wettbewerbs können wachrütteln, auf Defizite, aber auch auf noch ausbaubare Stärken aufmerksam machen.

Welchen (Mehr-)Wert hat ein Award für ein Unternehmen?

Sicherlich ist der PR-Effekt eines Awards nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt die Steigerung der Motivation innerhalb des Unternehmens; es erleichtert auch den GB-Machern die Zusammenarbeit mit den Geschäftsfeldern und Dienstleistungsbereichen, wenn sie auf die Prämierung hinweisen können.

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Three Minutes…

bild-11In der zweiten Ausgabe unseres „Three minutes“-Magazins beschäftigen wir uns mit dem Thema „Druck“.

Viele Unternehmen sind durch die Finanzkrise unter Druck geraten, hört und liest man dieser Tage. Für Medienschaffende jedoch ist der Druck ein alter Bekannter – aber einer mit vielen Gesichtern! In der zweiten Ausgabe der „Three minutes“ schauen wir uns seine Facetten genauer an und machen uns auf die Suche – nach unseren ganz persönlichen Druckstellen.

„Three Minutes“ ist das Kommunikationsmagazin der Kirchhoff Consult AG. Wir schreiben über das, womit wir uns täglich auseinander setzen und wovon wir etwas verstehen: Trends, aktuelle Themen und generelle Fragestellungen rund um das Thema „Kommunikation“. Unser Ziel ist es, unsere Leser durch Themenvielfalt und anregende Artikel für uns zu begeistern. Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, sich mit einem Artikel einzubringen. Jeder Beitrag wird von unseren Designern individuell und „nach eigenem Gusto“ gestaltet.

ute.neumann@kirchhoff.de

To image or not to image

Unternehmen investieren viel Zeit, Geld und Energie in die Veröffentlichung des jährlichen Geschäftsberichts. Über die Bedeutung und vor allem über den Nutzwert dieses Kommunikationsinstruments scheiden sich seit Jahren die Geister: Für die einen ist es der wichtigste Imageträger, für die anderen handelt es sich lediglich um eine rein zahlenorientierte Pflichtpublikation. Es stellt sich die Frage: Imageteil – ja oder nein? Zwei Standpunkte. Weiterlesen von ‘To image or not to image’

The same procedure as every year?

Die Erstellung des Geschäftsberichts dürfte für alle Beteiligten mittlerweile ein eingespielter Selbstläufer sein – sollte man meinen. Doch die stetig enger gesetzten Veröffentlichungstermine und steigenden Anforderungen an die Berichterstattung stellen immer größere Anforderungen an das Projektmanagement.

  • 16 Unternehmen veröffentlichten vorläufige Zahlen
  • 1,5 Tage wurde die Bilanzpressekonferenz im Durchschnitt vorverlegt
  • 25 % der DAX-30-Unternehmen veröffentlichten in diesem Jahr später als 2007Rund
  • 57 Tage liegen durchschnittlich zwischen Abschluss und Bilanzpressekonferenz
  • 70 Tage liegen durchschnittlich zwischen Abschluss und GB-Veröffentlichung

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