Archiv für 'Allgemein'

Usability - und immer an die Nutzer denken!

Eine Website ist kein statisches Gebilde. Ob sie dem Verkauf von Produkten oder der Informationsvermittlung dient, in jedem Fall bedarf es einer Vielzahl von Handlungen seitens der Nutzer, damit ihr Ziel erreicht wird - vom einfachen Navigieren durch die Seite über den Download von Dokumenten, das Ausfüllen von Bestell- oder Kontaktformularen bis hin zum Auslösen des Bezahlvorgangs.

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10 wahre Exoten im sozialen Netzwerkdschungel

DschungelDer Netzwerkdschungel ist eine Brutstätte der Kuriositäten: Jeder kleine Exot ist auf seine Art und Weise wirklich einzigartig – einzigartig gut oder auch einzigartig unnötig.

Wir befinden uns auf Planet Internet und tauchen ein in einen farbenfrohen Dschungel der sozialen Netzwerke. Man begegnet „alten Waldelefanten“ wie Facebook, Twitter oder Xing ebenso wie vielen kleinen unbekannten Arten von „Netzwerkinsekten“. Jedes Jahr gründen sich hunderte dieser kleineren Netzwerklebensformen und sichern sich durch die Anpassung an spezielle User-Bedürfnisse ihre Öko-Nische im Netzwerkdschungel. Manche jedoch überleben nicht länger als einige Monate. Gott sei Dank!

1. Des Menschen bester Freund „onlein(e)“
Auch Hunde(halter) brauchen eine Plattform. www.dogster.com gibt ihnen die Möglichkeit sich über ihre verschiedenen Interessen, wie Lieblingsfutter, Lieblingsörtchen oder Lieblingsspielzeug auszutauschen. Nehmen wir Zeus: eine 4-jährige Bulldogge, die gerne spazieren geht und gerne Wiener Würstchen frisst. Es bleibt zu klären, wie viel Wert die Vierbeiner auf Wahrung ihrer Privatsphäre legen.

2. Talente – die keiner hören möchte
Es gibt einen guten Grund, warum Karaoke in Bars praktiziert wird. Das Publikum kann im angeheiterten Bewusstseinszustand die schlechten Sänger von den ganz schlechten Sängern nicht mehr unterscheiden und ist trotzdem begeistert. Unter www.redkaraoke.com sind sie jedoch wiedervereint – die leidenschaftlichen und von sich überzeugten Karaoke-Sternchen dieser Welt. Die Musikperformances werden einfach online gestellt und von einer selbsternannten Jury nüchtern bewertet – ob man nun möchte oder nicht. Kater garantiert!

3. Wir wissen schon heute, was morgen geschieht
Für alle User, die heute bereits wissen, was die Zukunft bringen wird, ist www.foretal.com die perfekte Plattform. Die Idee ist einfach: User stimmen über die Eintrittswahrscheinlichkeit zukünftiger Ereignisse ab. Tritt eine Prophezeiung ein, so kürt die Plattform Gewinner und Verlierer. Wie wäre es damit: Im Juni 2014 wird Deutschland im Land der Dribbelgötter Fußball-Weltmeister. Stimmen Sie ab! Vorausgesetzt die längere Wartezeit bis zur Auflösung stört Sie nicht.

4. Ein Stück vom Himmel …
Mit der Registrierung bei www.lineforheaven.com schaffen die Mitglieder dieses religiösen Netzwerkes den Sprung auf eine höhere spirituelle Ebene. Der Leitgedanke ist die Vergebung aller Sünden durch den Erwerb von so genannten „Karma-Points“, die den User noch ein Stückchen näher an die himmlischen Sphären heranführen sollen. Erfahrungsberichte aus dem Himmel sind derzeit noch Fehlanzeige …

5. WIR geben dir einen Namen!
Soziale Netzwerke ermöglichen den Mitgliedern normalerweise sich selbst darzustellen beispielsweise durch das Hochladen von Bildern, die Profilerstellung oder dem Chat mit anderen Mitgliedern. www.ncludr.com dagegen ist anders. Ein algorithmisches System errechnet sogar das Profil des Users – Selbstdarstellung nicht erwünscht!

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Annual Report on Annual Reports

Nachdem ich im letzten Jahr hier ausführlich den Report zu den internationalen Geschäftsberichten 2008 zusammengefasst habe, sollen dieses Jahr nunmehr eine Verlinkung und einige kleine Highlights genügen.

Der Report von ReportWatch

und hier zu den Schmankerln….

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Hoch lebe Social Media

Hype oder Nicht-Hype? Eine rhetorische Frage – Social Media ist eindeutig kein Hype mehr. Im Gegenteil. Social Media hat sich als feste Größe im Marketing sowie in den PR und der Kommunikation etabliert. 2010: Social Media ist in aller Munde. Man munkelt: Wird 2010 das Social- Media-Jahr oder ist es das längst?

Den Umgang mit Social Media sollte man beherrschen und sich überlegen, welche Informationen man dadurch in Umlauf bringt. Denn gute wie schlechte Informationen kommen wie ein Bumerang wieder zurück!

Den Umgang mit Social Media sollte man beherrschen und sich überlegen, welche Informationen man dadurch in Umlauf bringt. Denn gute wie schlechte Informationen kommen wie ein Bumerang wieder zurück!

Nach 23 Jahren stellt Pepsi seine TV-Werbeausgaben beim Super-Bowl-Finale 2010 ein. Immerhin sind weit mehr als 100 Millionen US-Amerikaner live dabei, im Fernsehen wird es in über 200 Länder weltweit übertragen und in über 30 Sprachen kommentiert. Die Werbeplätze sind trotz Wirtschaftskrise heiß begehrt: 30 Sekunden Werbe clip kostet ein Unternehmen über 2 Millionen US-Dollar. Doch Pepsi investiert lieber  20 Millionen US-Dollar in das Social-Media-Programm „Pepsi  Refresh“, um näher an seinen Zielgruppen zu sein. Zukünftig reicht es eben nicht, seine  Zielgruppe zu definieren. Man muss vielmehr seine Anspruchsgruppen in den Medien finden, um die Botschaften an der richtigen Stelle zu platzieren. Das Programm unterstützt Projekte und Menschen, die Communitys ein „Refresh“ geben. Weniger Werbung – mehr Kommunikation. Das prognostiziert jedenfalls Forrester Research.

Wer weiß was?
Hand aufs Herz! Web 2.0, Social Media und Networks. Alle reden davon. Fast alle tun es. Derzeit verbringt der Deutsche durchschnittlich mehr als vier Stunden im Monat auf Facebook, YouTube, Twitter etc. Die Tendenz ist stark steigend. Es wird also immer wichtiger, den Austausch und Dialog mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und weiteren Stakeholdern konsequent zu suchen, eine Beziehung aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Herausforderung für Unternehmen wird sein, in allen Disziplinen und Medienkanälen zielgerichtet zu kommunizieren. Die Online-Kommunikation wird nämlich komplexer, aber auch vielfältiger: 94 Prozent der Teilnehmer am B2B-Online-Monitor 2010 (175 Entscheider) kommen zu der Einschätzung, dass die Online-Kommunikation in den kommenden drei Jahren die Leitfunktion für alle Kommunikationsmaßnahmen in deutschen B2B-Unternehmen übernehmen wird. „Revolution 2.0“ nennt es der Kommunikationsexperte Professor Peter Kruse. Denn erst jetzt wird allmählich deutlich, welche Reichweiten möglich sind. Die drei Top-Twitterer kommen auf eine höhere Anzahl Follower als Österreich auf Einwohner. Weltweit gibt es mehr als 200 Millionen Blogger, ein Drittel ihrer Beiträge beschäftigt sich mit Produkten, Marken und Herstellern. Jedes Unternehmen muss sich auf Netzwerkresonanz einstellen und kann es sich nicht leisten, die Macht von Social Media zu ignorieren.

Wir sehen uns im Netz

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Strategisch unterwegs im Netz

Soziales Leben im Netzbild-1

Aktuelle Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zeitnahe Informationen über Tagesereignisse, Online-Shopping, Homebanking, soziale Netzwerke – das Internet und seine vielfältigen Angebote sind zu einem wesentlichen Bestandteil unseres Lebens und der professionellen wie privaten Kommunikation geworden. 67 Prozent der deutschen Erwachsenen sind online, in der Schweiz sind es gegenwärtig 81 Prozent. Meinungen werden im Internet, auf Social Media Plattformen, wie Facebook, Twitter oder in Blogs verbreitet. Jeder wird dort zum Online-Multiplikator, der mit seiner Meinung und Bewertung Marken und Produkten zum Erfolg verhelfen oder die Reputation des Unternehmens nachhaltig schädigen kann. Negative „Schlagzeilen“ im Internet breiten sich oft rasant aus und stehen, anders als Artikel in Tageszeitungen, unbegrenzt, an jedem Ort, zu jeder Zeit, zur Verfügung. Viele Unternehmen bemerken jedoch Krisenherde im Netz erst, wenn sie von Dritten darauf aufmerksam gemacht werden. Nicht selten kommt es vor, dass Themen, die zuerst kritisch in Online-Foren diskutiert wurden, später den Sprung in die Printmedien schaffen.

Den Überblick über die verschiedenen Netzwerke und Blogs etc. zu behalten, das Unternehmen erfolgreich zu positionieren, eine gute Reputation zu erlangen und diese kontinuierlich zu sichern, ist für Unternehmen zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Unternehmen, egal ob börsenkotiert, international, national oder mittelständisch, Stiftungen und Non-profit-Organisationen müssen heute vor den Augen einer kritischen Öffentlichkeit bestehen und sich durch ihren guten Ruf von ihrer Konkurrenz differenzieren. Unternehmerische Verantwortung und soziale Glaubwürdigkeit nehmen so eine immer wichtigere Rolle ein. Umso entscheidender sind die nachhaltige und systematische Planung und Realisierung, die Vernetzung aller Kommunikationsinstrumente und -kanäle sowie ein professioneller Umgang mit den Online-Medien. Ein nachhaltig guter Ruf ist das Resultat von konsequentem Handeln, das sich an wesentlichen Grundwerten orientiert. Wie relevant dabei die Nutzung sozialer Netzwerke ist, zeigen auch die Econ Awards (Jahrbuch der Unternehmenskommunikation), die 2010 erstmals Social Media als Kategorie in den Wettbewerb aufnehmen. Durchgesetzt hat sich die Nutzung bei den grossen Unternehmen allerdings noch nicht. Vor allem in der Schweiz besteht Aufholpotenzial: Nur 20 % der SMI-Unternehmen aber 73 % der DAX30 nutzen Twitter, den beliebtesten Anbieter. 30 % der SMI-Unternehmen (DAX30: 80 %) bieten neben dem Print-Bericht auch eine Online-Version auf ihrer Website. Nach wie vor gibt es börsenkotierte Unternehmen, die kaum oder gar nicht im Social Web aktiv sind und so Kommunikationschancen ungenutzt lassen.

Persönlichkeit zählt Weiterlesen von ‘Strategisch unterwegs im Netz’