Klaus Rainer Kirchhoff war auf dem diesjährigen PMG Podium zu Gast, und diskutierte zusammen mit Wirtschaftsprofis, Forschern und Journalisten zu den Themen Issues Management, Agenda Setting und Medienanalyse.
Was ist eigentlich Issue Management?
In den Zeiten der Krise entdecken die Unternehmen wieder ein Thema, das meist versteckt in den Tiefen der PR Schreibtische verweilt: Issue Management. Damit wird die systematische Auseinandersetzung der Unternehmen (oder anderer Organisationen) mit Anliegen ihrer Anspruchsgruppen bezeichnet. Es geht bei Issue Management darum, unternehmensrelevante Themen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Es kann aber auch Aufgabe des Issue Management sein, Themen selbst in die Öffentlichkeit zu bringen, die für das Unternehmen von Bedeutung sind.
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Die deutschen Großkonzerne weigern sich fast ausnahmslos, konkrete Geschäftsprognosen für 2009 anzugeben. Die meisten verweisen auf das “anhaltend unsichere wirtschaftliche Umfeld” und auf “erhebliche Risiken”.
Das Handelsblatt stellte dazu fünf Fragen an Petra Nix, stv. Vorstandsvorsitzende Kirchhoff Consult AG.
Medium: Handelsblatt.com

Viele Firmen sprechen von der „Nebelwand“ und „fahren auf Sicht“. Ärgern Sie solche schwammigen Aussagen?
Ehe die Vorhersagen unseriös sind, weil die Firmen sie nicht einhalten, halten sie sich zurück. Denn jede Prognose weckt enorme Erwartungen. Wichtiger als Zahlen zu benennen ist jetzt, die Einflussfaktoren auf den Tisch zu legen, also zu sagen, welche Szenarien der Prognose zugrunde liegen.
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„Voraussetzung für Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations sind aktive und langfristig angelegte kommunikative Strategien.“ So steht es im Berufsbild der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) geschrieben. Strategie und Kommunikation sollten zweifellos untrennbar miteinander verbunden sein. Allerdings klaffen Anspruch und Wirklichkeit oft auseinander. Unsere Befragung der Kommunikationschefs in den 400 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zeigt: Strategische Planung findet in vielen Fällen noch nicht statt.
Zu diesem Thema schrieben Petra Nix, Stefanie Schnöring und Gabriele Giegert einen Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Harvard Businessmanagers.
Die wesentlichen Ergebnisse der Studie haben wir auch in einer Pressemitteilung zusammengefasst.

Die U.S. Securities and Exchange Commission, kurz: SEC, hat am Mittwoch den Grundstein für eine Neuausrichtung in der Finanzberichterstattung gesetzt: XBRL (eXtensible Business Reporting Language) soll in den USA künftig Standard für Geschäfts- und Quartalsberichte werden.
XBRL ist ein neues und frei verfügbares elektronisches Format für das Financial Reporting. Finanzinformationen werden nach einem festen Schema in einer bestimmten Reihenfolge für die elektronische Übermittlung und Weiterverarbeitung gespeichert. Zu den Informationen zählen beispielsweise Umsatz, Ergebnis oder Firmenname. Das Format optimiert die Entwicklung, Verarbeitung und insbesondere den Austausch von formalen (nicht inhaltlichen) Finanzinformationen. In XBRL aufbereitete Daten lassen sich vielseitig nutzen. Beispielsweise für den gedruckten Geschäftsbericht, behördliche Formulare, Tabellen auf Webseiten oder für die Kommunikation mit Kreditgebern.
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Unsere Untersuchung der Hauptversammlungsreden im DAX30 hat offensichtlich Kreise gezogen. Mehrere deutsche Tageszeitungen berichteten heute über die Ergebnisse. Die Financial Times Deutschland (FTD) titelte auf Seite 1 beispielsweise:

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier in unserem Blog.
Zum vierten Mal in Folge haben wir die Prognoseteile aus den Geschäftsberichten der 30 DAX-Unternehmen analysiert. Dieses Jahr wurde zusätzlich untersucht, inwiefern die Prognosen aus den Geschäftsberichten 2007 in den aktuellen Halbjahresberichten bestätigt oder korrigiert wurden. Weiterlesen von ‘DAX-Unternehmen blicken pessimistischer auf 2008′
Kirchhoff Consult untersuchte die Hauptversammlungsreden der 30 DAX-Vorstände: Im Durchschnitt ist die Rede eines Vorstandsvorsitzenden etwa 34.300 Zeichen lang, was ca. 17 DIN A4 Seiten entspricht. Die längste Rede hielt Georg Funke von der Hypo Real Estate. Am kürzesten fasste sich BASF-Chef Dr. Jürgen Hambrecht.
Die meisten Reden dauern eine Stunde und mehr. Die Texte lassen oft zu wünschen übrig, sind in der Regel zu sehr vergangenheitsorientiert und in einer schwer verständlichen Sprache verfasst. Im Mittelpunkt der Reden steht nach wie vor das abgelaufene Geschäftsjahr, obwohl die Börse Unternehmen anhand der geschätzten Ergebnisse des laufenden und des darauf folgenden Geschäftsjahres bewertet. Weiterlesen von ‘HV-Reden der DAX-Vorstände sind zu lang’

Keine Zeit, kein Budget – es gibt genügend Gründe, alles, was strategisch ist, erst einmal hintanzustellen. Während jedoch außer Frage steht, dass ein Unternehmen ohne Unternehmensstrategie nicht funktionsfähig ist, werden andere funktionale Strategien oft eher stiefmütterlich behandelt. Dazu zählt auch und vor allem die Kommunikationsstrategie.
Die Kommunikations strategie – mehr als ein Nice to have?
Kommunizieren kann prinzipiell jeder. Jederzeit. Zu jedem Thema. Im Zweifel einem erfundenen. Wen wundert es da noch, dass aus zwei Abteilungen unterschiedliche Botschaften kommen oder die Botschaften innerhalb eines Jahres so häufig wechseln, dass sich der Außenstehende fragt, was das Unternehmen denn nun eigentlich vermitteln möchte. Dabei steht einiges auf dem Spiel, vor allem Vertrauens- und Reputationsverlust.
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Wir durchleben zur Zeit eine schwere Krise der Kapitalmärkte. Die Aktienkurse sind rasant gefallen, der Dax hat zeitweise bereits die 5000der Marke unterschritten. Damit hat er das Niveau von 2005 erreicht. Wie soll ein Unternehmen in diesem Umfeld mit dem Kapitalmarkt kommunizieren? Welche Fehler sind unbedingt zu vermeiden? Lesen Sie im Folgendem 10 wichtige Tipps .
Weiterlesen von ‘Finanzkommunikation in der Krise’

Seitdem die Mehrzahl der User mit DSL-Geschwindigkeit durchs World Wide Web surft, erlebt das Internet eine neue Lust an der Bewegung. Informationen werden zunehmend mit audiovisuellen Kommunikationsmitteln – kurz: AV-Medien – präsentiert. Im Vergleich zur klassischen Darstellungsform „Text und Foto“ können Videos und Audiodateien Botschaften authentischer und spannender transportieren – und sind durchaus auch seriös einsetzbar.
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Studie „Compensation Committees: Strategien und Instrumente der Managementvergütung“ in Deutschland und der Schweiz
Anhand eines Kataloges von 21 Kriterien werden folgende drei Hauptbereiche untersucht: (1) Zusammensetzung und Organisation des Compensation Committees; (2) Arbeitsweise, Grundsätze und Prinzipien; (3) Designkomponenten der variablen Vergütung. Die Basis der Untersuchung sind die Geschäftsberichte der im Deutschen Aktienindex (DAX30) und Swiss Market Index (SMI) gelisteten Unternehmen.Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Nur in wenigen Einzelfällen stellen Unternehmen die Strategien und Instrumente der Managementvergütung in ihren Geschäftsberichten transparent dar.
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