Archiv für 'Kapitalmarkt'

Hoch lebe Social Media

Hype oder Nicht-Hype? Eine rhetorische Frage – Social Media ist eindeutig kein Hype mehr. Im Gegenteil. Social Media hat sich als feste Größe im Marketing sowie in den PR und der Kommunikation etabliert. 2010: Social Media ist in aller Munde. Man munkelt: Wird 2010 das Social- Media-Jahr oder ist es das längst?

Den Umgang mit Social Media sollte man beherrschen und sich überlegen, welche Informationen man dadurch in Umlauf bringt. Denn gute wie schlechte Informationen kommen wie ein Bumerang wieder zurück!

Den Umgang mit Social Media sollte man beherrschen und sich überlegen, welche Informationen man dadurch in Umlauf bringt. Denn gute wie schlechte Informationen kommen wie ein Bumerang wieder zurück!

Nach 23 Jahren stellt Pepsi seine TV-Werbeausgaben beim Super-Bowl-Finale 2010 ein. Immerhin sind weit mehr als 100 Millionen US-Amerikaner live dabei, im Fernsehen wird es in über 200 Länder weltweit übertragen und in über 30 Sprachen kommentiert. Die Werbeplätze sind trotz Wirtschaftskrise heiß begehrt: 30 Sekunden Werbe clip kostet ein Unternehmen über 2 Millionen US-Dollar. Doch Pepsi investiert lieber  20 Millionen US-Dollar in das Social-Media-Programm „Pepsi  Refresh“, um näher an seinen Zielgruppen zu sein. Zukünftig reicht es eben nicht, seine  Zielgruppe zu definieren. Man muss vielmehr seine Anspruchsgruppen in den Medien finden, um die Botschaften an der richtigen Stelle zu platzieren. Das Programm unterstützt Projekte und Menschen, die Communitys ein „Refresh“ geben. Weniger Werbung – mehr Kommunikation. Das prognostiziert jedenfalls Forrester Research.

Wer weiß was?
Hand aufs Herz! Web 2.0, Social Media und Networks. Alle reden davon. Fast alle tun es. Derzeit verbringt der Deutsche durchschnittlich mehr als vier Stunden im Monat auf Facebook, YouTube, Twitter etc. Die Tendenz ist stark steigend. Es wird also immer wichtiger, den Austausch und Dialog mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und weiteren Stakeholdern konsequent zu suchen, eine Beziehung aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Herausforderung für Unternehmen wird sein, in allen Disziplinen und Medienkanälen zielgerichtet zu kommunizieren. Die Online-Kommunikation wird nämlich komplexer, aber auch vielfältiger: 94 Prozent der Teilnehmer am B2B-Online-Monitor 2010 (175 Entscheider) kommen zu der Einschätzung, dass die Online-Kommunikation in den kommenden drei Jahren die Leitfunktion für alle Kommunikationsmaßnahmen in deutschen B2B-Unternehmen übernehmen wird. „Revolution 2.0“ nennt es der Kommunikationsexperte Professor Peter Kruse. Denn erst jetzt wird allmählich deutlich, welche Reichweiten möglich sind. Die drei Top-Twitterer kommen auf eine höhere Anzahl Follower als Österreich auf Einwohner. Weltweit gibt es mehr als 200 Millionen Blogger, ein Drittel ihrer Beiträge beschäftigt sich mit Produkten, Marken und Herstellern. Jedes Unternehmen muss sich auf Netzwerkresonanz einstellen und kann es sich nicht leisten, die Macht von Social Media zu ignorieren.

Wir sehen uns im Netz

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Belastbares Netzwerk?

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Persönliche Kontakte, Vertrauen ins Management und eine transparente Kommunikationspolitik sind die Pfeiler eines belastbaren Journalistennetzwerkes, das auch in Krisenzeiten „trägt“

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Journalisten sind als Multiplikatoren eine der wichtigsten Zielgruppen für die Unternehmenskommunikation. Daran erinnern sich Unternehmen gern, wenn es Gutes zu berichten gibt: Fleißig werden Presse mitteilungen veröffentlicht und Gespräche geführt. Tauchen aber Probleme auf und drohen Negativschlagzeilen, versteckt man sich. Keiner darf sich wundern, dass diese Art der Kommunikationspolitik unter Journalisten weder für Verständnis noch für Vertrauen sorgt. Dies gilt im Übrigen genauso für die Beziehungen zu allen anderen Anspruchsgruppen.

Unverstanden
Man will uns gar nicht verstehen! Warum würdigen Journalisten die gute Entwicklung unseres Unternehmens nicht? Mögliche Antworten auf diese Fragen: Sie haben die Botschaften des Unternehmens nicht verstanden oder sie glauben euch nicht!Es gehört zum Job von Journalisten, Unternehmensmeldungen kritisch zu hinter fragen – schließlich wollen wir alle unabhängig und glaubwürdig informiert werden. Und die Medienszene ist klein und gut verdrahtet. Eine unsachliche, manipulative oder inkonsistente Kommunikation hat langfristige Folgen für die Beziehung zwischen Journalist und Unternehmen. Unternehmensnachrichten müssen stets neu und relevant, Botschaften stringent und langfristig nachvollziehbar sein, um für Glaubwürdigkeit zu sorgen. Hinzu kommt die Sprache einer Mitteilung: Die Wortwahl sollte angemessen sein, Eigenlob, Superlative und Übertreibungen möglichst vermieden werden. Weiterlesen von ‘Belastbares Netzwerk?’

Es zwitschert im DAX

Nach Hollywood-Sternchen und Staatsoberhäuptern haben nun auch unsere deutschen Blue Chips Twitter als trendy Kommunikationskanal entdeckt - Impressionen einer ziemlich unbedarften Entdeckungsreise.

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Mein Coming-out gleich zu Beginn: Ich twittere nicht. Ich lasse mich auch nicht betwittern, volltwittern oder wie immer man das fachmännisch bezeichnet. Warum? Es interessiert mich einfach nicht, wann Paris Hilton Schaumbäder nimmt. Und wenn Mr. President mal wieder die Welt verbessert hat, erfahre ich das hoffentlich auch noch rechtzeitig aus meinen gewohnten Informationsquellen. Mit anderen Worten: Ich bin der ideale Mann für diesen Job.

Und wie heißt du so?

Zu meinem eigenen Entsetzen gerate ich bei vielen Unternehmen bereits an der ersten Hürde gewaltig ins Straucheln: herauszufinden, unter welchem Namen der Laden bei Twitter überhaupt aktiv ist. Steht ganz groß auf der Website, sollte man denken. Diese Theorie bestätigt sich allerdings nur in ausgewählten Fällen. Erstaunlich, dass ausgerechnet die nicht als übermäßig hip verschriene Deutsche Bank es Orientierungslegasthenikern wie mir mit einer eigenen Rubrik „Social Media“ im Pressebereich am leichtesten macht. Irgendwie erinnert mich das Ganze sehr an das gute alte McDonald’s-Phänomen: Alle gehen hin, aber kaum einer bekennt sich öffentlich. Noch?
Neben dem Identifizierungs- entwickle ich im Laufe meines Ausflugs in den virtuellen Vogelkäfig schnell auch ein gewisses Vertrauensproblem. Populärste Frage: Bin ich hier wirklich auf einer offiziellen Corporate-Twitter-Seite gelandet? Woran bitte erkenne ich das? Vielleicht mache nur ich mir darüber Gedanken, aber gibt es eigent lich irgendjemanden, der den ganzen Betrieb dort kontrolliert? Wer nicht glauben mag, dass Twitter geradezu ein Eldorado für Spaßvögel (Achtung, subtil!) ist, sehe sich in einer ruhigen Minute mal die geschätzten 123 Accounts von Angela Merkel an. Weiterlesen von ‘Es zwitschert im DAX’

Stark engagiert – aber schlecht platziert?

Nachhaltiges Engagement haben sich mittlerweile viele Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Umso erstaunter ist dann die Reaktion, wenn sich dieses Engagement nicht in der Bewertung in CSR-Rankings widerspiegelt. Doch Engagement allein reicht nicht aus.

csr_blumenEinige Investoren und Analysten sagen: „CSR kostet nur und schafft keine Werte.“ Spenden seien eine „Veruntreuung von Aktionärsgeldern“. Corporate Social Responsibility richtig verstanden bedeutet aber etwas anderes! Nämlich Maßnahmen im Sinne der Stakeholder ergreifen, die gleichzeitig auch den Unternehmenswert steigern. Dann sind unternehmerische Wohltaten für alle Anspruchsgruppen von Vorteil: für die Mitarbeiter, die Gesellschaft, die Umwelt und auch für Aktionäre.

Wie soll die Qualität von CSR gemessen werden?

CSR-Rankings gibt es inzwischen viele. Den meisten fehlt der Aspekt der Wertschaffung. Bei dem von Kirchhoff Consult initiierten und zusammen mit dem manager magazin durchgeführten „Good Company Ranking“ spielen die finanzielle Performance und die Wertschaffung für die Eigentümer des Unternehmens dagegen eine bedeutende Rolle.

So haben sich einige der „Industry Leaders“ im Bereich der Nachhaltigkeit gewundert, dass sie im Good Company Ranking nicht unter den Top Ten gelandet sind. Unternehmen wie die Deutsche Post, Metro, Lufthansa, Deutsche Bank und BMW sind zwar in vielen Bereichen der Nachhaltigkeit vorbildlich, haben aber im 5-Jahres-Betrachtungszeitraum des Rankings Vermögen der Aktionäre vernichtet. Mit einer Anlage im breiten STOXX Index hätten sie dagegen Geld verdient.

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„Renaissance der Wohnimmobilie als Kapitalanlage“

Interview mit Sven Odia, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers Capital AG

Sven Odia
Sven Odia, Vorstandsvorsitzenderder
Engel & Völkers Capital AG

Herr Odia, Sie haben in diesem Sommer mit dem Vertrieb Ihres ersten Wohnimmobilienfonds begonnen. Wie war die Resonanz?

Odia: Wir sind sehr zufrieden: Nach nur drei Wochen waren bereits rund 50 Prozent des Eigenkapitals von insgesamt rund 20 Mio. Euro bei Anlegern eingeworben. Das Besondere an unserem Fonds ist, dass er hauptsächlich in den Wohnbereich investiert. Für das Mehrfamilienhausportfolio des „Deutscher Wohnfonds 01: Metropolregionen“ haben wir besonderen Wert auf eine unabhängige Selektion der Objekte gelegt. Sie werden ausschließlich unter den Gesichtspunkten Standort, Mietrendite und Gebäudesubstanz ausgewählt. Die Objekte werden nur in den drei westdeutschen Metropolregionen Hamburg, der Rheinschiene und der Region Rhein/Main – aussichtsreiche Märkte mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil – erworben.

Was zeichnet die Engel & Völkers Capital AG aus?

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